Datum: 06.02.2017
Thema: Microservice-Architektur am Beispiel des Lagom-Frameworks
Referent: Lutz Hühnken, Freiberufler
Abstract:
Das Lagom-Framework will Entwickler/innen an die Hand nehmen und sie zu einer zuverlässigen und effizienten Microservice-Architektur führen. Dies macht es ideal als Beispiel, um verschiedene Architektur-Aspekte rund um Microservices näher zu betrachten und zu diskutieren.

Microservices und Domain-Driven Design

Das Lagom-Framework greift einige Konzepte aus dem Domain-Driven Design auf. Was haben Domain-Driven Design und Microservices miteinander zu tun, warum ist DDD für Microservices relevant?

Synchrone und asynchrone Kommunikation

Lagom ist das Framework für “reaktive” Microservices und propagiert die Prinzipien des Reaktiven Manifests (“http://www.reactivemanifesto.org/de”). Basis solcher Systeme bildet die asynchrone, nachrichtenorientierte Kommunikation. Was bedeutet dies für die Kommunikation innerhalb eines Services, und zwischen Services?

Event Sourcing und Command-Query-Responsibility-Segregation (CQRS)

Teil von Lagom ist “Lagom Persistence”, ein Event Sourcing Framework für Java. Was sind Event Sourcing und CQRS, und wie können sie bei der Entwicklung von skalierbaren Microservices helfen?

Der Referent

Lutz Hühnken ist freiberuflicher IT-Berater und Trainer für Scala, Akka und Lagom. Seine Erfahrung mit Microservices und Lagom sammelte er vor allem als Solutions Architect bei Lightbend, der Firma, die das Lagom-Framework entwickelt hat.

Über Lagom hat er bereits auf einigen Konferenzen gesprochen und einen Artikel im Java-Magazin veröffentlicht (Ausgabe 02.2017, S. 84ff, online unter “https://jaxenter.de/lagom-framework-microservices-47712”).

Er blogged unter “https://huehnken.de/” und tweeted als @lutzhuehnken.

Folien

 

Datum: 06.03.2017
Thema: Online-Wahlen mit POLYAS
Referent: Patrick Busch- Head of SaaS Development bei der POLYAS AG, Berlin
Abstract: In den vergangenen Jahren hat die Polyas GmbH mit Sitz in Kassel und Berlin mehrere hundert Online-Wahlen in den unterschiedlichsten Bereichen sowohl national als auch international durchgeführt.
Berichtet wird in diesem Vortrag über Erfahrungen und Herausforderungen im diesem Geschäftsfeld sowie über technische Hintergründe, Prozesse und Besonderheiten, die nötig sind, um Online-Wahlen rechtssicher durchzuführen.
Folien

Datum: 03.04.2017
Thema: Software Architektur für eingebettete Systeme
Referent: Thomas Lachtrup, Elektronik & Informatik OWL eG (EIOWL)
Abstract: Microcontroller gesteuerte Systeme begleiten uns im Alltag. Die
umfangreichen Funktionen basieren auf große Software Programme mit
vielen Zeilen Programmtext. Um die Software verständlich und
beherrschbar zu gestalten wird die Gesamtaufgabe in kleine Teilaufgaben
zerlegt und als Komponente programmiert. Die Software Architektur soll
die Beziehungen dieser Komponenten untereinander festlegen.
Nach einer Einführung in das Thema wird in diesem Vortrag eine
effiziente Schichtenarchitektur vorgestellt. Im Anschluss gibt es die
Möglichkeit zur Diskussion.
Der Vortrag richtet sich an Neulinge und Experten aus dem Bereich der
embedded Software Entwicklung.
Entwickler für Windows, Linux oder auch modellbasierter Software sollten
über den Tellerrand schauen, denn viele grundlegende Aspekte der
Architektur gelten übergreifend.

Datum: 08.05.2017 (Achtung, 2. Montag im Monat)
Thema: Schneller rechnen mit Grafikprozessoren (GPU)
Referent: Dipl-Inform, Dipl-Math Ingo Schulz, TU Dortmund
Abstract:
Mit Grafikprozessoren, den zugehörigen Programmiermodellen und Werkzeugen, ... , und natürlich dem richtigen Know How lassen sich auch selbst geschriebene Programme z.B. in C/C++ in ihrer Ausführung ganz erstaunlich beschleunigen.

Pfingsten

Datum: 03.07.2017
Thema: Quantencomputer - Steuerbares Entanglement in elastischer Elektron-Austausch-Streuung von chaotischen Spin-Systemen
Referent: Dr. Bernd Lohmann, Westfaelische Wilhelms-Universitaet Muenster, Institut fuer Theoretische Physik
Abstract:
Entanglement, eingeführt von Erwin Schrödinger als Verschränkung, stellt eines der erstaunlichsten Phänomene in der Natur dar und steht in direkter Relation zu den Grundlagen der Quantenmechanik. Entanglement bildet die Basis für jeden Quantencomputer. Die Untersuchung von Entanglement in elektronischen Stoßsystemen stellt ein völlig neues Forschungsgebiet dar. Hierzu wird elastische Streuung zwischen im Anfangszustand unpolarisierten Elektronen und unpolarisierten Wasserstoff-ähnlichen Atomen diskutiert, mit der Zielsetzung die Eigenschaften des Entanglements des korrelierten Spin-Spin Endzustandes zu analysieren. Explizit spin-abhängige Kräfte werden dabei vernachlässigt. Es wird gezeigt, dass das Spin-System des Endzustandes vollständig durch einen Spin-Korrelationsparameter bestimmt wird, welcher von Streuenergie und Winkel abhängt. Sein numerischer Wert charakterisiert die Spins der Streupartner entweder als separierbar, verschränkt oder Bell-korreliert. Hierbei können starke Korrelationen erzeugt werden, welche die Bell'schen Ungleichungen signifikant verletzen. Darüber hinaus kann der Grad der Verschränkung kontinuierlich variiert werden, einfach durch Änderung entweder des Streuwinkels und/oder der Energie. Dies erlaubt die Erzeugung steuerbarer Spin-Paare mit jedem gewünschten Grad von Entanglement. Wir schlagen vor, solche nicht-lokalen verschränkten Spin-Paare als Quelle für weiterführende Experimente zu nutzen, z.B. in Quanteninformationsprozessen.
Folien

Sommerferien

Datum: 04.09.2017
Thema: Blockchain - Der Enabler für das Internet der Werte
Referent: Guido Weiland, Leiter Materna Innovation Center, Materna GmbH

Herbstferien

Datum: 06.11.2017
Thema: In-Memory-Datenbanksysteme
Referent: Prof. Dr. Jens Teubner, TU Dortmund, Faktultät Informatik, DBIS Group
Abstract: Große Hauptspeicher, aber auch z.B. neue Speichertechnologien, stellen
die Grundannahme von klassischen Datenbanksystemen–begrenzter
Hauptspeicher, langsamer Sekundärspeicher–auf den Kopf.  Ernstzunehmende
Datenmengen passen heute problemlos in den Hauptspeicher eines
(finanziell erschwinglichen) Systems.

Doch interessanterweise löst die nun verfügbare Hardware nicht die
Probleme der Datenbanktechnologie.  Sie schafft vielmehr zahlreiche neue
und spannende Herausforderungen.  Einige dieser Herausforderungen will
ich im Vortrag beleuchten–natürlich zusammen mit Lösungen (oder
zumindest Lösungsansätzen).  Interessant ist dabei auch, wie
einschneidend diese Herausforderungen und Lösungen die Datenbankwelt
bereits bislang beeinflusst haben.  Nicht umsonst lehren moderne
In-Memory-Datenbanken (“Hauptspeicherdatenbanken”), wie z.B. SAP HANA,
den angestammten Platzhirschen in manchen Bereichen das Fürchten.

Datum: 04.12.2017
Thema: Neues in Java 9
Referent: Nicolai Parlog


http://rg-dortmund.gi.de/veranstaltungstermine/termine-2017.html